DGFP // lab 2017

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Mini-Labs

Wir glauben nicht an Best Practices und vorgefertigte Antworten. Aber an Kommunikation und Kollaboration. Daher geht es am 14. November raus zu Unternehmen. In den sogenannten Mini-Labs arbeiten die Teilnehmer in Unternehmen zu deren spezifischen Herausforderungen, zu HR-Themen, die dort in Bewegung sind. Diese Cases werden von Agile Ambassadors begleitet und moderiert. Die für die gemeinsame Arbeit gewählten Methoden sind so gewählt, dass sie zur Gruppengröße passen, den Austausch der Teilnehmer ermuntern und zur Erarbeitung kreativer Lösungen anregen.

Auf den Mini-Labs präsentierte Cases:

Babbel
Employer Branding in einer Learning Company – inside and out

Jeder kann Sprachen lernen! Bei der Sprachlern-App Babbel wird dieser Leitspruch richtig gelebt. Nicht nur im Hinblick auf alle Nutzerinnen und Nutzer, sondern auch im täglichen (Weiter-)Lernen des Babbel-Teams selbst hat sich das Unternehmen trotz 10-jährigen Jubiläums seine Start-up-Philosophie und Learning Culture erhalten. Um dies zu fördern, machte das HR-Team einige Innovationen, wie zum Beispiel die Überarbeitung der Benefits. Nun bietet Babbel für das gesamte Team Trainings, Seminare und noch flexiblere Arbeitszeiten an und setzt auf mehr Freiheit und Eigenverantwortung. Im Mini-Lab soll es darum gehen, welche Rolle HR neben diesen inhaltlichen Leistungen zukommt, wenn der interne und externe Anspruch einer Learning Company zusammen gebracht werden sollen, z.B. im Employer Branding.

Bundesagentur für Arbeit
Wenn Mitarbeiter ihr Talent entdecken und die Karriereplanung selbst anpacken – ist der Personaler stets an ihrer Seite!

Der Personalbereich der Bundesagentur für Arbeit arbeitet derzeit mit einem Referentenmodell, den Personalberatern, und greift auf eine Vielzahl bewährter Personalprozesse zurück, um die Potentiale und Talente der Mitarbeiter zu entdecken und zu fördern. Der Mitarbeiter soll in Zukunft stärker eigeninitiativ seine Personalentwicklung gestalten. Dies verändert die Rolle der Personalberaters, der dem Mitarbeiter dann beratend zur Seite stehen soll. Im Mini-Lab der Regionaldirektion Baden-Württemberg soll daran gearbeitet werden, wie Personaler mit auf die Reise genommen werden können, ihre neue Rolle zu gestalten und zu leben, um sich aus der Fokussierung auf die Führungskräfte zu lösen.

Carmeq
Carmeq springt in die Zukunft - wie kann HR nachhaltig arbeiten im Wachstum?

Die Carmeq GmbH ist eine 100% Tochterfirma der Volkswagen AG. Mit Fokus auf Softwareentwicklung arbeitet Carmeq an den großen Trends der Automobilbranche, wie E-Mobilität, und automatisches Fahren.

Innerhalb der nächsten 3 Jahre wird Carmeq einen Mitarbeiteraufbau von fast 50% bewältigen (von heute 470 auf 700+ Mitarbeiter im Schwerpunkt Ingenieure und Informatiker). Dieses Wachstum kann HR am besten in einer aktiven Rolle bewältigen, in der es die einzelnen Themen neu denkt und bei der Umsetzung alle Unternehmensressourcen einbindet, die für Schnelligkeit und Nachhaltigkeit erforderlich sind. Im Mini-Lab soll es anhand des konkreten Beispiels Retention um die Schärfung dieser aktiven Rolle gehen.

DB Vertrieb GmbH
Digitale Transformation bei DB Vertrieb GmbH
Auf dem Weg zu einer agilen Organisation

Der HR Bereich mit ca. 60 Personen bundesweit hat sich zum 01.06.17 für eine selbstgeführte Organisationsform entschieden. Klassische Kästchenstrukturen wurden durch Rollen und neue Verantwortungsbereiche ersetzt, weil das eigene Rollenverständnis und die Anforderungen an HR sich deutlich verändert haben. In diesem neuen Modell ergeben sich Fragen für das hierarchiefreie HR Team selbst: Wie funktioniert Leistungsbeurteilung? Wie macht man Karriere? Erste Ideen sollen in diesem Mini-Lab erarbeitet werden.

etventure
Was ist die Rolle von HR in einer agilen Projektorganisation?

etventure ist ein schnell wachsendes Unternehmen mit einem hohen Anteil von Beratungstätigkeit. In diesem Projektgeschäft setzen sich Teams immer wieder neu zusammen und es entsteht ein Spannungsfeld zwischen klassischer Managerrolle, Projektleitung, Zeitdruck und dem Anspruch, den Mitarbeitern mehr zu bieten als klassisches Beratungsumfeld. Mit Blick auf bisherige Ansätze soll das Mini-Lab sich damit beschäftigen, welche Rolle HR zukommt, dieses Zusammenspiel der Rollen bestmöglich zu gestalten, damit Mitarbeiter eine Entwicklungsperspektive sehen und wachsen können.

FitX
HR ermutigt zu mehr Mitarbeiterpartizipation - FitX stellt seinen Kulturprozess vor

FitX ist eine Fitness-Studio-Kette auf Wachstumskurs mit über 1.000 Mitarbeitern, die meisten davon Fitnesstrainer in über 50 Studios. Was ursprünglich "nur" ein Employer Branding Projekt werden sollte, entwickelte sich zum intensiven Kulturprozess, in dem HR lernte, die Mitarbeiter in die Entwicklung der Employee Experience aktiv zu beteiligen und an Handlungsfeldern wie Ausbildung und Karriere mitgestalten zu lassen. Zusammen mit Intraprenör stellt FitX diese wichtige Säule von moderner HR Arbeit dar und möchte im Mini-Lab weitere Ideen entwickeln, wie dieser Prozess mit nicht-akademischen Kollegen noch kreativer durchgeführt werden kann.

IBM
Digitale Transformation: Die Veränderung der Rolle von HR zum erfolgskritischen Partner

Neue, technologie-getriebene Arbeitsmittel verändern derzeit die Beschaffung von Entscheidungsgrundlagen, die Zusammenarbeit, sowie die Steuerung des Unternehmens. Somit rücken neue Jobprofile und Skills in den Fokus, wenn es um Personalgewinnung und -entwicklung geht. Auch für Führungskräfte und Mitarbeiter ergeben sich dadurch neue Herausforderungen. Im Mini-Lab zeigt IBM am Beispiel der eigenen HR-Arbeit, mit welchen kognitiven Ansätzen (Watson) und Lösungen die Mitarbeiter bestmöglich in die digitale Zukunft hineingeführt werden und wie sich die Rolle von HR dabei verändert, wenn sie Mitarbeiter in ihrem Lebenszyklus begleitet.

Messe Berlin
HR-Projekte im Spannungsfeld zwischen Mitarbeiterpartizipation und betriebsverfassungsrechtlicher Mitbestimmung

Die Messe Berlin sieht sich, ähnlich wie andere Arbeitgeber, vor der Notwendigkeit, ihre betrieblichen Regelungen rund um die Arbeitszeit in einer zeitgemäßen Vereinbarung neu zu formulieren. Durch erste Gespräche und Verhandlungsrunden mit dem Betriebsrat wurde damit bereits begonnen. Parallel sollen aber auch die Mitarbeiterinnen inhaltlich partizipieren dürfen, da die Regelungen sie direkt betreffen werden. Das Mini-Lab wird sich mit der Frage beschäftigen, wie es HR gelingen kann, neue Formate der Partizipation zum Einsatz kommen zu lassen und welche konkret dies sein könnten – ohne dabei in Konflikt mit der Rolle des Betriebsrat als gewählte Arbeitnehmervertretung zu geraten. Wie können die Mitarbeiterinnen aktiver einbezogen werden, welche Ideen könnten zum Umfeld passen? Und wie verändert das die Arbeitsweise von HR?

mobilejob.com
HR als Betriebssystem der Firma statt “nur Admin”

Mobilejob.com ist ein HR-Tech-Start-up, das das Recruiting von blue-collar Mitarbeitern neu definiert. Dabei haben sie festgestellt, dass sie HR anders leben wollen: statt HR als Admin zu sehen, stellt mobilejob.com es ins Zentrum. Auf etwa 10 MA kommt ein HRler, der damit aber auch die Verantwortung hat, das Geschäft proaktiv zu unterstützen in allen Personalbelangen. Dies geschieht zahlengestützt und in Zusammenarbeit mit Führungskräften. Welche Kompetenzen brauchen HRler, wenn sie endlich unmittelbar zum Geschäft beitragen können? Aufbauend auf den Erfahrungsberichten von mobilejob.com soll es im Mini-Lab darum gehen, diese zu einem prototypischen “neuen HRler” weiterzuentwickeln.

Vertical
vertical - Wer den Arbeitsplatz der Zukunft verkauft, soll ihn auch bieten

vertical ist Anbieter für die moderne Arbeitswelt, von mobilen Lösungen über Cloud Angebote bis zu Digitalisierung. Als Startup hat vertical im HR Bereich ebenso den Anspruch, moderne Lösungen für alle internen Prozesse, insbesondere die Organisation, zu bieten. Dabei wurde bereits von klassischer Hierarchie bis Holacracy einiges ausprobiert. Im Mini-Lab soll es um die dahinterliegende Frage gehen, wie Mitarbeiter zu mehr Selbstverantwortung ermutigt werden können und welche Rolle HR dabei zukommt.