DGFP // lab 2016

Wir danken unseren Partnern

Personalführung
HR pepper
brand eins Wirtschaftsmagazin
IBM
Innoki
plazz

HR Next Generation Award

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerin 2016!

Nadja Mütterlein, HR Business Partner der Robert Bosch GmbH

Nadja Mütterlein ist bei der Robert Bosch GmbH in Stuttgart-Feuerbach als HR Business Partner Ansprechpartnerin für rund 550 Mitarbeiter aus dem technischen und kaufmännischen Bereich. In diese Rolle ist die 27-jährige vor zwei Jahren direkt nach ihrem Masterstudium eingestiegen. Vorab hatte sie schon ihre Masterarbeit bei Bosch verfasst, die sich mit der Konzipierung eines gesundheitsverträglichen Schichtarbeitsmodells befasste.

Die jetzige Rolle von Nadja Mütterlein umfasst sowohl das komplette reguläre Spektrum der HR-Arbeit von Recruiting über die Personalentwicklung hin zu arbeitsrechtlichen Maßnehmen als auch nicht ganz alltägliche HR-Aufgaben: So hat sie etwa schon die Herausforderung bewältigt, eine neue Abteilung mit zehn Mitarbeitern aufzubauen. Zudem ist sie in ihrem Unternehmen verantwortlich für die Durchführung der sogenannten "HR Talks", bei denen die Mitarbeiter Impulse zu aktuellen HR-Themen bekommen. Aufgrund der positiven Resonanz auf diese Talks ist es Mütterlein gelungen, Führungskräfte und Werkleitung davon zu überzeugen, ihr Budget für ein größeres Event rund um die "Generation Y" zur Verfügung zu stellen – ein Thema, das ihr besonders am Herzen liegt.

Vor ihrem Eintritt als Business Partner bei Bosch hatte sie bereits während ihres Master-Studiums als Praktikantin und Werksstudentin Einblicke in die HR-Arbeit des Unternehmens erhalten. Ihr Bachelor-Studium hatte Mütterlein zuvor in einem Dualen Studiengang der DHBW Stuttgart in Kooperation mit der Siemens AG in Stuttgart, Erlangen und Peking, wo sie einen Auslandseinsatz verbrachte, absolviert.

"Ich hebe mich in erster Linie durch die Themenvielfalt und Verantwortung auf meiner Position heraus, welche ich erst seit rund zwei Jahren inne habe", beschreibt Mütterlein ihr Profil. "Und zudem wage ich, persönlich und beruflich, Neues, um durch neue Kommunikationsinstrumente sowie meinen derzeitigen Lebensstil als digitaler Nomade Mindset und Kultur nachhaltig zu verändern", sagt sie im Hinblick auf ihre Teilnahme am Programm "Remote Year", in welchem sie mit 74 anderen digitalen Nomaden ein Jahr lang die Welt bereist, monatlich das Land wechselt und hierbei währenddessen arbeitet.

HR Next Generation Award 2016

Im Jahr 2016 hieß es zum achten Mal: exzellente Nachwuchspersonaler gesucht. Für den HR Next Generation Award konnten sich junge Talente unter 35 Jahre aus dem Personalwesen bewerben, die am Beginn ihrer Karriere Außergewöhnliches leisten. Ziel des HR Next Generation Award ist es, den jungen Talenten öffentlich Anerkennung zu zollen, die Bedeutung des Personalwesens für den Unternehmenserfolg hervorzuheben und das Berufsfeld als Karrieremöglichkeit für Einsteiger bekannt zu machen.

Der Prozess der Teilnahme, Nominierung und Auswahl umfasst drei Stufen.

Die erste Stufe: Anhand einer formlosen Kurzbewerbung mit Lebenslauf/Profil und einer Begründung legte der/die Bewerber/in dar, warum er/sie sich für die Auszeichnung geeignet hält. Die Begründung sollte sich an den hier dargestellten Kriterien orientieren. Diese Basisvorstellung musste per Mail bis 30. Mai bei Brigitte Pelka von der Haufe Gruppe (brigitte.pelka@haufe-lexware.de) eingehen. Hieraus resultierte die Zulassung zu einem Videointerview.

Das Interview absolvierte der/die Bewerber/in über die heimische Webcam zu einem frei wählbaren Zeitpunkt innerhalb einer definierten Frist, die wir mit der Einladung mitteilten. Das Interview dauerte etwa 15 bis 20 Minuten (inklusive Vorbereitungszeit) und folgte einer standardisierten Abfolge, die im Videoverlauf offengelegt wurde. Einen Teil der Fragen erhielten die Bewerber vorab zu ihrer individuellen Vorbereitung. Nähere Informationen hierzu konnten auch der Einladungsmail zum Videointerview entnommen werden.

Die zweite Stufe: Lebenslauf und Interview wurden durch die Experten der DGFP und des Personalmagazins ausgewertet und eine Vorauswahl getroffen (Shortlist). Wer es auf die Shortlist schaffte, die der Jury aus hochkarätigen Personalfachleuten vorgelegt wurde, wurde Mitte Juni noch gebeten, drei Kurzreferenzen aus dem Arbeitsumfeld (Vorgesetzte, Kollegen, interne/externe Kunden) nachzuliefern sowie ggf. eine Aufstellung aussagekräftiger Projekte, die Einblick in die Herangehensweise des/der Kandidat/in gaben.

Die Jury ermittelte anhand der Videointerviews und der Papierunterlagen sodann die Top 5 der Shortlist. Damit war die wichtigste Hürde genommen. Die fünf Finalisten wurden zum DGFP // lab 2016 in Berlin geladen, wo sie ihre Auszeichnungen im Rahmen einer feierlichen Zeremonie erhielten.

Die dritte Stufe: Am 21. November 2016 war es soweit: Die Preise wurden beim DGFP // lab 2016 in Berlin an die Finalisten übergeben. Wer den Hauptpreis erhielt, entschied sich allerdings erst an diesem Abend. Denn alle fünf Finalisten erhielten die Gelegenheit, sich und die eigene Arbeit kurz vor den Teilnehmern des Labs zu präsentieren. Der Clou: Darauf bereiteten sie Coaches der DGFP professionell vor. diejenige, die Publikum und Jury am meisten überzeugte, erhielt zur Urkunde noch die Trophäe der Gesamtsiegerin.

Am Ende dieses Prozesses haben die Teilnehmer wertvolle Kontakte geknüpft, wichtige Einblicke für ihre berufliche Weiterentwicklung gewonnen und eine Auszeichnung entgegengenommen, auf die sie und ihr Unternehmen mehr als stolz sein können. Außerdem erlebten sie hautnah moderne Tools und erhielten viel wertvolles Feedback.

Die Förderer des HR Next Generation Award 2016

Das alles ermöglicht ein Netzwerk engagierter Förderer des Preises. Der HR Next Generation Award ist eine Initiative des Personalmagazins aus der Haufe Gruppe zusammen mit der Messe "Zukunft Personal", den Young Professionals der Initiative Wege zur Selbst-GmbH, der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP) sowie den Talent-Management-Spezialisten der Promerit AG. Unterstützt wird der Prozess zudem von Viasto, dem Experten für zeitversetzte Videos in der Personalauswahl und der Mentus GmbH, mit denen die Finalisten ihren Auftritt vorbereiten.

Weitere Informationen zur Jury, den Auswahlkriterien und Vorjahres-Preisträgern finden Sie hier.